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Tassilo
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BeitragThema: Bücher Buchempfehlungen-und besprechungen   Mi Nov 26, 2008 6:27 pm

Kampf der Kulturen


Dieses Buch bereits 1998 erschienen und von Samuel P. Huntington verfasst stellt eine Meisterleistung dar!
Es sollte von jedem Politisch interessierten gelesen werden.
Es zeigt ganz klar die Zukunft auf und auch dessen Großmächte.
Dabei spricht auch Huntington von Nationalstaaten die nicht nur ihre Berechtigung haben sondern sein müssen. Allerdings müssen sich die Länder nach Glauben und Kultureller zusammensetzen zusammentun um bestehen zu können. Eine dieser Mächte wird Europa sein mit seinen Kernländern Deutschland-Frankreich das seinen Wirkungskreis bis in die westliche Ukraine entfalten wird. England gesteht er nur mehr die Rolle zu als Flugzeugträger der USA für Militärstützpunkte eine Rolle zu spielen.
Russland wird ein Eurasisches Reich werden da es den Anschluss an West-Europa nicht will wird es die Orthodoxen Länder in seinen Wirkungskreis einschließen. Die USA neben Europa ein Katholisch und Protestantisches Land wird so Huntington seine Einflusssphäre bzw. seine Kulturelle Zuordnung noch zu Westeuropa haben wobei man sehen muss was für Wege noch Mexiko und die Südamerikanischen Länder gehen werden. Danach kommen noch die Asiatischen und Moslemischen Mächte hinzu.


Es ist klar das die heutige gegen unsere Zivilisation, gegen unsere Kultur und gegen unseren Glauben gerichtete EU nicht das Europa sein kann was wir uns wünschen.
So das wir unser Augenmerk als Europäer doch wieder darauf richten müssen evtl. die Neuschaffung eines Hl. Reiches zu erstreben das anstelle der EU die Europäischen Nationalstaaten im Glauben und der Kultur einigt um sie Zukunftsträchtig zu vertreten.




Pfeiler der US Macht


Pfeiler der US Macht von Wolfgang Effenberger
Dieses Buch eine Meisterleistung über die Anglo Amerikanische Geschichte und die Entstehung der Anglo Amerikaner überhaupt.
Gehört in die Hand von jedem der die Amerikaner /Angloamerikaner (einschließlich England) ihre Entstehung ihre Geschichte und ihre Aggressive Politik bis heute verstehen will.
Nur durch das Lesen dieses Buches gelingt es vollkommen sich in die Denkweise der Angloamerikaner hinein zu versetzen. Das Buch scheut kein Tabu von der Gründung der USA durch Freimaurer bis heute.
Dabei erfährt man auch gleich das auch so genannte Deutsche/Preußische Herrscher für Geld dazu missbraucht wurden gegen England Krieg zu führen wen es den USA nützte.
Man muß mit all dem geschriebenen nicht Einverstanden sein , aber vieles ist richtig gedeutet.

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Empfehlenswerte Bücher über Theologie:

Adolf von Harnack : Marcion das Evangelium vom fremden Gott.

XXXX Finkelstein u. Silbermann: Keine Posaunen vor Jericho.
Finkelstein und Silbermann: David und Salomo.
Hier werden die Märchen des AT von XXX selbst aufgedeckt.
Selbst Sigmund Freud sagte was inzwischen immer wahrscheinlicher wird:
Nämlich das Moses Ägypter und keine XXXX war !


Die Schriften des so genannten AT können in keinem falle als historische belege herangezogen werden. Ich erinnere in diesem Zusammenhang an die Bücher der beiden renommierten israelischen Archäologen Finkelstein und Silbermann, diese geben unumwunden zu das die legenden des at im laufe vieler jahrhunderte immer wider im Interesse politischer und religiöser Machtansprüche umgearbeitet wurden. Ich verweise hier auch auf das Standardwerk des englischen Ägyptologen Sire Allan h. Gardiner ^Geschichte des Alten Ägypten^ .er weist darauf hin das sich der Hymnus Echnatons (Amenophis IX.). Und der 104 Psalm sich in frappierender weise ähneln. Wer hier von wem abgeschrieben hat muss nicht extra betont werden. Interessant ist auch zu wissen das die alten Ägypter schon die Beschneidung kannten allerdings aus hygienischen gründen. die Hebräer machten daraus ein religiöses Ritual, das ihr Bundesgott Jawhe angeblich angeordnet hat. Schon der berühmte Wiener Psychoanalytiker Sigmund Freud vertrat die Meinung das Moses und Echnaton identisch seien. Auch wurde festgestellt das der hebräische Gottesname ^Adonai^, wen dieser in Ägyptischen Lettern geschrieben wird sich der Name ^Athon^ ergibt. Also haben die Hebräer auch hier die Ägypter kopiert. Es ist darum nicht egal ob man in den Papyri blättert oder im so genannten at.
Den beide Offenbahren keineswegs den wahren Gott!
Im Rituale der römischen Kirche las man bis in die fünfziger Jahre unter dem Kapitel ^Erwachsenen taufe ^ folgendes; ^ Si ex Hebraeis, dicat : Horresce Judaecam perfidiam , respue Hebraicam superstitionem ^. Wen der Hebräerglaube ein Aberglaube ist (Superstitio) wie kann dann der Gott der Hebräer der wahre Gott sein?
Vieles von dem konnte marcion nicht wissen jedoch spürte er instinktiv (oder war es Eingebung?) das sich die Übernahme des at durch die Christen letztlich verheerend auswirken muss. Leider hat sich das Christentum durch die Übernahme einer ^Compexio oppositoru et variorum ^ zu einer Syinkretistischen Religion entwickelt. Es darf in diesen Zusammenhang auch an Luther erinnert werden der zu Recht meinte ^lex non potest nobis monstrare verum deum ^. Mir als gläubigen Christen genügt das Evangelium unseres Herrn Jesus Christus den nur in diesem finden wir das Heil! Keiner hat dies so erkannt wie, Paulus und sein Schüler Marcion.


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Eine der besten Monarchen-Biographien ist "Philipp II. - Gemälde eines Lebens und einer Zeit" von Ludwig Pfandl. Das Buch bringt nicht nur die exemplarische Biographie eines "unterbewerteten" Herrschers, es dokumentiert auch in faszinierender Weise das 16. Jh. der spanischen Habsburger und ihrer weltumspannenden Beziehungen.
Zudem verfügt Pfandls über ausgezeichnete Kenntnisse der archetypischen Bedeutung des Königtums, die er in diesem Buch in spannender Weise ausbreitet.
Das Buch ist für jeden ein MUSS, der sich für das 16. Jahrhundert und die Epoche zwischen "Reformation" und 30.jährigem Krieg interessiert. Auch die Ursachen, des niederländischen "Abfalls" sind hier nachvollziehbar analysiert - gerade dies von größter Bedeutung für uns Deutsche!


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Bat Ye´´or :Der Niedergang des orientalischen Christentums unter dem Islam.

Hervorragende Beschreibung des Niederganges des Orientalischen Christentums, die Taten des Islams werden Schonungslos beschrieben! Und das Haus der geschichtslügen die man in Europa über den Islam verbreitet werden aufgedeckt.
Das Buch muß jeder lesen der sich über den Islam vom 7 bis zum 20 Jahrhundert wirklich informieren will. Tun wir das nicht blüht uns in Europa das selbe Schicksal!

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Der Hammer!

Naivität und Kollaboration
Endlich ist Lenni Brenners Standardwerk über das Verhältnis des Zionismus zum Faschismus auf deutsch erschienen
Zu den Mythen des Zionismus zählt die Gründungslegende Israels, wonach der XXXX Staat das Erbe des Kampfes gegen den ZENSUR angetreten habe. Tatsächlich stand die zionistische Bewegung – im Unterschied zu zahlreichen Kommunisten und Sozialisten jüdischer Herkunft – niemals an vorderster Front bei der Bekämpfung des Faschismus. Ihrem Ziel eines jüdischen Staates in Palästina wurde alles andere untergeordnet. Und für dieses Ziel waren die Zionisten bereit, mit den ZENSUR Regimes in Europa zu kollaborieren.


Lenni Brenner: Zionismus und Faschismus: Über die unheimliche Zusammenarbeit von ZENSUR und Zionisten. Kai Homilius Verlag, Berlin 2007, 370 Seiten, 24,80 Euro


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BeitragThema: Re: Bücher Buchempfehlungen-und besprechungen   Fr Nov 28, 2008 12:25 pm

1-Lexikon des Überlebens
Lichtenfels

2- Die Krise kommt und sie trifft uns unvorbereitet.
Michael Winckler

3-Lexikon der Prophezeiungen. (Alle Christlichen Seher vor 500 Jahren bis heute zusammengefasst sagen uns für die nächsten Jahre große Ereignisse und Umwölzungen vorraus.)
Lichtenfels

Armageddon (Kopp Verlag) Prophezeihungen für die nächsten 20 Jahre.
Erfüllen sich in "Erschreckender" für uns guten Weise.
Leo H. DeGard
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Helmut Ries
Kronprinz Wilhelm , er wäre die Rettung für Deutschland gewesen.

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Engelber Dollfuss
Gordon Shepherd

Dreimal Österreich
Kurt Schuschnigg

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Conrad C. Stein (Kopp Verlag)
Die Geheime Weltmacht
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BeitragThema: weitere Buchempfehlung "Die ersten Deutschen"   Di Okt 27, 2009 10:28 pm

„Die ersten Deutschen”Autor: Siegfried Fischer-FabianISBN: 3-404-64192-2
Kurzbeschreibung zu „Die ersten Deutschen”
Wie waren die Germanen wirklich, und woher kamen sie? S. Fischer-Fabian räumt auf mit den Klischeevorstellungen von den ersten Deutschen: Sie waren keine biertrinkenden Rauhbeine oder nordische Übermenschen.
Uns tritt stattdessen ein Volk entgegen, in dem die Erdverbundenheit von Bauern mit der Kampfeslust von Hirtenkriegern aus dem Osten verschmolz. Von Anbeginn "wohnten zwei Seelen in ihrer Brust". Aus
archäologischen Funden, den Werken antiker Schriftsteller und zahllosen anderen Quellen entstand ein faszinierendes Bild der Geschichte unserer Vorfahren

Bewertung:"Die ersten Deutschen" erzählt detailliert die Geschichte unserer Urahnen, den Völkerwanderungen und den Hungersnöten, Kriegen und Perspektiven, von Lebensweisen und der gemächlichen Entwicklung der "Barbaren".
Auch wenn manche Passagen dieses Werkes aufgrund unangemessener Zeitensprünge manchmal irreführend erscheinen, so ist der Hintergrund stets interessant gestaltet und vor allem aufschlussreich. Illustrationen von Moorleichen und anderen prägnanten archäologischen Funden unterstreichen die Schilderung Fischer Fabians und lassen Geschichte in einem neuen Glanze erstrahlen.
Von den Kimbern und Teutonen, den Hünengräbermenschen, der Vermischung der Völker und der Anbetung heidnischer Götter wird hier kaum etwas ausgelassen.
Einziges Manko: auf die sagenumwogenste Schlacht unter der Führung des Cheruskerfürsten Arminius wird leider nicht sehr ausführlich eingegangen, was mich etwas enttäuschte.
Trotz alledem ein wunderbares Werk, das im heimischen Bücherregal nicht fehlen darf.
Fazit: Ich hätte nicht gedacht, dass Geschichte nun doch so interessant sein kann.

(Quelle Bol.de)
Hab es mir bestellt, wenn gelesen, dann mehr.
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BeitragThema: Geschichte der Preußen   Mo Jan 25, 2010 12:01 am

wenn Ihr gute Geschichte lesen wollt.....
Liest.... Leopold von Ranke
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BeitragThema: Ranke der Historiker.....   Mo Jan 25, 2010 12:04 am

Franz Leopold Ranke, ab 1865 von Ranke (* 21. Dezember 1795 in Wiehe (Unstrut); † 23. Mai 1886 in Berlin), war ein deutscher Historiker, Historiograph des preußischen Staates, Hochschullehrer und königlich preußischer Wirklicher Geheimer Rat.Leopold von Ranke wurde als ältester Sohn des Rechtsanwalts Gottlieb XXXX Ranke (1762-1836) und seiner Frau Friederike, geb. Lehmicke (1776–1836) geboren. Er war der Bruder des Theologen Friedrich Heinrich Ranke (1798–1876) und des Theologen Ernst Ranke (1814–1888). Seine Neffen waren der Physiologe und Anthropologe Johannes Ranke und der 1891 ebenfalls geadelte Mediziner Heinrich von Ranke.

Ranke heiratete 1843 Helena Clarissa Graves (1808–1871) aus einer alten englischen Familie: die Tochter des Dubliner Polizeikommissars John Crosby Graves (1776–1835) und der Helena Perceval (1785–1835). Das Ehepaar Ranke hatte drei Söhne Otto (1844–1928), Generalmajor Friedhelm (1847–1917), der seine Cousine Selma von Ranke heiratete, und Albrecht (1849–1850) sowie eine Tochter Maximiliane (1846–1922).

Er wurde am 22. März 1865 in Berlin in den preußischen Adelsstand erhoben.
Leben [Bearbeiten]

Sein Studium absolvierte Leopold von Ranke von 1814 bis 1818 in der Theologie und Philologie an der Universität Leipzig. Ab 1818 war er Gymnasiallehrer in Frankfurt (Oder) und seit 1825 war er außerordentlicher Professor in Berlin. Von 1827 bis 1831 bereiste Ranke die Archive des ehemaligen Heiligen Römischen Reiches. Seit 1832 Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften in Berlin, wurde er 1834 dort ordentlicher Professor. 1841 wurde Ranke von König Friedrich Wilhelm IV. zum Historiographen des Preußischen Staates ernannt (der Ertrag gesammelt veröffentlicht als Zwölf Bücher preußischer Geschichte, 1878/1879). 1871 stellte er, da erblindet, seine Lehrtätigkeit ein, arbeitete aber entschlossen weiter an seinem Werk: Er nahm die Umarbeitung und Ergänzung älterer Arbeiten in Angriff, um seine Sämtlichen Werke herauszugeben. 80-jährig begann er, seine Weltgeschichte zu diktieren, von der ab 1880 jährlich ein Band erschien und die nach seinem Tod aus seinen Aufzeichnungen ergänzt wurde. 1885 ernannte man ihn zum Ehrenbürger von Berlin. Sein Grabmal steht auf dem Sophienkirchhof.
Bedeutung seines Werkes [Bearbeiten]

Bild von J. Schrader, 1868

Ranke ist einer der Gründerväter der modernen Geschichtswissenschaft. Nach den preußischen Reformen (um 1810) und der Gründung der ersten Berliner Universität unter Wilhelm von Humboldt hatte sich das Wissenschaftskonzept des Historismus durchgesetzt. Der Historismus unterschied sich durch einen systematischen und quellenkritischen Ansatz von der bisherigen vornehmlich philosophischen Geschichtsbetrachtung.

Aufgrund dieses Ansatzes lieferte Ranke eine Methodik, die die alte erzählende Geschichte mit den neuen wissenschaftlichen Grundlagen (mit einer zunehmenden Professionalisierung durch das Geschichtsstudium) verbindet. Der Historiker hat demzufolge die Aufgabe, aufzuzeigen, „wie es eigentlich gewesen“ ist. Ranke geht es um möglichst große Objektivität bei der Wiedergabe der Geschichte. Dieser Wesenszug seiner Geschichtsschreibung führt in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in der deutschen Geschichtswissenschaft zur Ausprägung sog. „Neorankeaner“. Dazu zählen u.a. Erich Marcks, Max Lehmann und Max Lenz. Sie stehen im Unterschied zu Historikern wie Heinrich von Sybel, Heinrich von Treitschke oder Johann Gustav Droysen, die die Geschichte auch mit einer tagespolitischen Aufgabe sehen, auf dem methodologischen Boden Rankes. Dennoch bleiben auch sie nicht von der anderen Strömung unbeeinflusst. Objektivität in der Geschichtsschreibung bedeutet keineswegs tagespolitische Neutralität. Das gilt übrigens auch für Ranke selbst. Nachhaltigste Wirkung erreichten seine Werke vornehmlich zur Reformation, zu den römischen Päpsten, zur englischen und französischen Geschichte im 17. Jahrhundert. In der internationalen Geschichtsschreibung seiner Zeit gibt es in der Tat nur wenige, die sich mit ihm messen können. Dazu zählen u.a. Jules Michelet und Thomas Babbington Macaulay.

Für Ranke war die Ästhetik der Sprache genauso wichtig, wie der eigentliche Inhalt. Verheerend und teilweise bis heute nachwirkend, wird ihm von einigen vorgeworfen, dass durch seine ausgefeilte Sprache literarische Form und intellektuelle Entdeckung nicht auseinander gehalten werden.[1]

Ranke hat seiner Bedeutung entsprechend eine Vielzahl bedeutender Schüler, die ihrerseits selbst wieder eigene Schulen bilden. Hier nennen wir als seinen ältesten und wohl auch für die Entwicklung der deutschen Geschichtswissenschaft bedeutendsten Heinrich von Sybel. Auch Jacob Burckhardt, Carl von Noorden und Wilhelm Maurenbrecher haben zeitweilig in Berlin bei Ranke studiert.


Rankes Geschichtsschreibung ist im wesentlichen politische Staatengeschichte. Die in Erscheinung tretenden Personen haben in irgendeiner Weise politische Bedeutung. Die Erforschung der Staatenwelt ist ihm das Wesentliche. Die sozialen Gesichtspunkte wie die der gesellschaftlichen Unterschichten treten bei ihm meist nicht auf. Eines der wenigen Kapitel in seiner Geschichtsschreibung, wo sie so umwälzend in die Geschichte eintreten, dass sie nicht ignoriert werden können, gilt dem Themenfeld deutscher Bauernkrieg. Diese Auffassung von Geschichte schlägt sich besonders in der Geschichte der Reformationszeit und der des 17. Jahrhunderts nieder. Sie bleibt aber auch für die Geschichte des 19. Jahrhunderts nicht folgenlos. Ende des 19. Jahrhundert kommt es zwischen den sog. Rankeanern und Karl Lamprecht zum Methodenstreit der Geschichtswissenschaft, der eigentlich weniger ein sachlicher Streit als eine Verunglimpfung des neuen Denkansatzes Lamprechts war.

Von 1833 bis 1836 gab Ranke die Historisch-Politische Zeitschrift heraus. Da Ranke den Großteil der Beiträge der Zeitschrift selbst verfasste, gilt diese heute als „einmalige persönliche Schöpfung ihres Herausgebers von unvergänglicher Wirkung“. (Theodor Schieder: Die deutsche Geschichtswissenschaft im Spiegel der Historischen Zeitschrift, in: Historische Zeitschrift 189 (1959), S. 2).
Einzelnachweise [Bearbeiten]
↑ Jonathan Knudsen: The Historicist Enlightenment, In: K. M. Baker, P. H. Reil (Hrsg.): What's Left of Enlightenment?, Stanford, California 2001, S.45 ISBN 0-8047-4026-7
Werke [Bearbeiten]

Berliner Sonderbriefmarke zum 100. Todestag 1986
Geschichte der romanischen und germanischen Völker von 1494 bis 1514 (1824)
Fürsten und Völker von Süd-Europa im sechzehnten und siebzehnten Jahrhundert
Die serbische Revolution. Aus serbischen Papieren und Mittheilungen (1829)
Die römischen Päpste in den letzten vier Jahrhunderten (1834–1836)
Deutsche Geschichte im Zeitalter der Reformation (1839–1847)
Neun Bücher preussischer Geschichte (1847–1848)
Französische Geschichte, vornehmlich im sechzehnten und siebzehnten Jahrhundert (1852–1861)
Englische Geschichte, vornehmlich im sechzehnten und siebzehnten Jahrhundert (1859–1869)
Die deutschen Mächte und der Fürstenbund (1871–1872)
Ursprung und Beginn der Revolutionskriege 1791 und 1792 (1875)
Hardenberg und die Geschichte des preussischen Staates von 1793 bis 1813 (1877)
Serbien und die Türkei im neunzehnten Jahrhundert (1879)
Literatur [Bearbeiten]
Alfred Dove: Ranke: Leopold v.. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 27, Duncker & Humblot, Leipzig 1888, S. 242–269.
Alfred Dove: Zusätze und Berichtigungen zum Artikel Leopold von Ranke. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 55, Duncker & Humblot, Leipzig 1910, S. 891–893.
Martin Wahler: Leopold von Ranke. In: Mitteldeutsche Lebensbilder, 2. Band Lebensbilder des 19. Jahrhunderts, Magdeburg 1927, S. 171–186.
Wolfgang J. Mommsen (Hrsg.): Leopold von Ranke und die moderne Geschichtswissenschaft. Klett-Cotta, Stuttgart 1988, ISBN 3-608-91472-2.
Siegfried Baur: Versuch über die Historik des jungen Ranke. Duncker & Humblot, Berlin 1998. ISBN 978-3-428-09115-7.
Gesamtausgabe des Briefwechsels von Leopold von Ranke. Herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften durch Klaus Hildebrand. Band 1: 1813–1825. Herausgegeben und eingeleitet von Ulrich Muhlack und Oliver Ramonat. Oldenbourg Wissenschaftsverlag, München 2007, ISBN 978-3-486-58097-6.
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BeitragThema: Re: Bücher Buchempfehlungen-und besprechungen   Mo Jan 25, 2010 3:22 pm

Chelle,

ich bin begeistert...!

Gruß

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